Das Holzjoch für die Friedensglocke

Erfahrung, Präzision und richtig gutes Holz erforderte der Bau des Holzjochs für die Friedensglocke des „Hohen Doms zu Paderborn“. Nicht die leichteste Aufgabe für das Planerteam und dem Zimmerer Franz-Josef Huckenbeck aus Schmedehausen, denn es handelt sich hierbei um das Joch für die zweitgrößte schwingende Glocke Deutschlands.

13,5 Tonnen wiegt die Friedensglocke, die von dem Holzjoch in Schwung gebracht werden soll. Das Glockenjoch befindet sich an der Krone der Glocke. Es hält die Glocke fest und sorgt für das nötige Gegengewicht, damit der Klöppel an die Wand der Glocke gelangt und so den Ton erzeugt.

Franz-Josef Huckenbeck und sein Team aus Schmedehausen arbeiteten zwei Wochen lang am Bau des Jochs. „Die Planungen begannen bereits im Januar mit der Begutachtung des Eichenholzes“, erklärt Bauleiterin Monika Göddeker vom Architekturbüro Hülsmann. „Damit die Glocke richtig schwingen kann, muss einiges beachtet werden, denn kleine Veränderungen können sich bereits auf den Klang der Glocke auswirken.“

Glockensachverständiger Dr. Gerhard Best (Erzbistum Paderborn) begann vor fünf Jahren mit den Planungen für die zwei neuen Glocken. Die Erweiterung des Glockengeläuts bildet in diesem Jahr den Höhepunkt zum 950. Weihejubiläum des Paderborner Doms. Neben der großen Friedensglocke gehört dann auch die 1,2 Tonnen schwere Marienglocke zum Geläut. Am 22. Juli, einen Tag vor dem Weihejubiläum, werden die Glocken zum ersten Mal erklingen.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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